Muay Thai

 

Unser Muay Thai Training findet in einer alters- und geschlechtsgemischten Gruppe statt. So kann der Jüngere oder die vermeidlich Schwächere sich auch mal an dem älteren, erfahreneren oder vermeidlich stärkerem Kämpfer ausprobieren und behaupten. Beide lernen so zugleich Respekt, Rücksichnahme und Verantwortung dem Anderen gegenüber.

 

Muay Thai oder Thaiboxen ist eine komplexe Kampfsportart und der Nationalsport Thailands und wird aus verschiedenen Motiven ausgeübt, aus Fitnessgründen, als Wettkampfsportart, zur Selbstverteidigung oder als Kampfkunst.

Stilistisch auffällige Merkmale des Muay Thai sind der Einsatz der Ellenbogen, Knietechniken und das Clinchen. Die für Muay Thai bekannteste Technik ist der Kick mit dem blanken Schienbein, meist auf den Oberschenkel oder Rippenbereich gezielt. Je nach Reglement und Profistufe des Kämpfers können Knietritte zum Kopf zulässig sein. Dabei darf der Kopf des Gegners mit den Fäusten Richtung Boden gezogen werden. Beim Clinchen halten sich die Gegner im Stehen, versuchen sich aus dem Gleichgewicht zu bringen und treten mit den Knien gegen Oberkörper oder Oberschenkel des Gegners. Einige Reglements lassen das Fangen und anschließende Halten des gegnerischen Beines zu.

Die Faustschlagtechniken des Muay Thai sind ähnlich dem traditionellen europäischen Boxen, es sind aber auch Schläge aus der Drehung zulässig, wobei der Kopf des Gegners mit dem Faustrücken getroffen wird.


  

Erlaubte Techniken des Muay Thai

  • Tritttechniken mit dem Schienbein und/oder Fuß und mit der Ferse
  • Fausttechniken, Backfist (Handrückenschlag)
  • Festhalten des gegnerischen Beins mit Folgetechnik
  • Clinchen
  • Schläge zum Kopf
  • Knie- und Ellbogen-Techniken

     

Unerlaubte Techniken des Muay Thai

  • Kopfstöße (in der Urform erlaubt gewesen)
  • Nachschlagen, wenn der Gegner am Boden liegt oder kniet (in Thailand teilweise toleriert)
  • Schlag- und Tritttechniken gegen den Hinterkopf, das Knie (teilweise toleriert), sowie den Unterleib
  • Schlag- und Tritttechniken in die Genitalien